Worum es geht
Rechtsextreme Orientierungen bei männlichen Jugendlichen sind eine Realität, die auf vielen Ebenen unser Handeln herausfordert.
Dieser Aufgabe stellt sich unser Modellprojekt.
Seit Januar 2008 und bis Juli 2010 werden von uns fünfzehn »Jungenarbeiter« im Land Brandenburg qualifiziert. Diese werden dazu ermächtigt, eigene lokale Angebote für die Zielgruppe zu entwickeln und umzusetzen. Sie werden dafür von uns gecoacht und in lokale Präventionsnetzwerke eingebunden. Am Ende der Qualifizierung kennen sie die landesweiten Unterstützungsstrukturen und können sie für ihre Arbeit nutzen.
An wen es sich richtet
Die Qualifizierung richtet sich an Männer, die professionell in der Jugendarbeit, Schulsozialarbeit, in der beruflichen Bildung oder in ähnlichen Feldern im Land Brandenburg pädagogisch tätig sind.
Die Teilnehmer lernen und erproben ihren aktiven pädagogischen Umgang mit Jungen, die als verhaltensauffällig und gewaltbereit gelten, sich womöglich rechtsextrem orientieren, die aber (noch) keiner rechtsextremen Gruppierung angehören.
Im Rahmen der Fortbildung werden praktische sozialpädagogische Angebote für diese Zielgruppe entwickelt. Die Überführung dieser Angebote in die pädagogische Praxis werden von uns durch persönliches Coaching und durch weitere Qualifizierungstage unterstützt.
Zum Abschluss der Qualifizierung erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat.





