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Potsdam, den 8. November 2007
Wir wollen Sie über ein deutschlandweit einmaliges Modellprojekt informieren, das im Januar 2008 in Potsdam startet. Es wird vom Potsdamer Verein MANNE e.V. im gesamten Bundesland Brandenburg durchgeführt und stellt sich der schwierigen Aufgabe, männliche Jugendliche, die zu rechtsextremer oder gewalttätiger Orientierung neigen, frühzeitig pädagogisch aufzufangen. Der neuartige Ansatz des Bundesmodellprojektes zielt auf Gewaltprävention durch die Infragestellung autoritär gefestigter Männlichkeitsbilder. Dabei werden bewusst junge Männer und männliche Jugendliche angesprochen, die eine Affinität zu gewaltbereiten und rechtsextremen Orientierungen besitzen, aber noch nicht in rechtsextremen Gruppen ideologisch und organisatorisch fest eingebunden sind. Ein solches Vorgehen ist unseres Wissens bundesweit noch nie systematisch erprobt worden.
Das Modellprojekt wird von der Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Sozialwesen (Prof. Frieder Burkhardt) wissenschaftlich begleitet und ausgewertet.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie ihre Leser über das Projekt informieren. Wir geben Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch nähere Auskunft über die Hintergründe, unsere Arbeitsweise und Erfahrungen in der Arbeit mit Männern und Jungs. Bitte wenden Sie sich an den Projektleiter Rüdiger Stanke (stanke@mannepotsdam.de).
Öffentlichkeitsarbeit "Jungenarbeit und Gewaltprävention"
MANNE e.V. Potsdam - Kiezstraße 16 - 14467 Potsdam
Telefon: 0331 - 748 08 97
Pressemitteilung-QJG_Manne_Potsdam.pdf (Größe: 82.5 KB)
Angebots-Flyer "Jungenarbeit und Gewaltpraevention" 2007.pdf (Größe: 2.3 MB)





